Gemeinde Kall - Bebauungsplan Kall Nr. 35 - Interkommunales Gewerbegebiet
Der Bebauungsplan Nr. 35 „Interkommunales Gewerbegebiet“ der Gemeinde Kall entwickelt das im Flächennutzungsplan dargestellte Interkommunale Gewerbegebiet Kall/Schleiden zur Baureife, um zusammenhängende, verkehrsgünstig gelegene Gewerbeflächen bereitzustellen und der anhaltenden Nachfrage in Kall und Schleiden zu begegnen sowie den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier zu unterstützen.
AuftraggeberWeber-Consult
Zeitraum2025-2026
Größe Plangebietrd. 31 ha
Planungsziele
- Bereitstellung ausreichend großer, zusammenhängend nutzbarer Gewerbegebietsflächen gemäß § 8 BauNVO für vorwiegend nicht erheblich belästigende Betriebe
- Vermeidung des Abwanderns ortsansässiger Unternehmen und Unterstützung des Strukturwandels
- Konzentration der Entwicklung an verkehrsgünstiger Lage zur B266 und im Zusammenhang mit bestehenden Gewerbegebieten
Verfahrenswegvollständiges Verfahren
Besonderheiten
- Lage und Verkehr: verkehrsgünstiger Anschluss zur B266; östlich verlaufen Teile der Landesstraßen L105 und L206
- Entwässerung/Topographie: Gebiet liegt auf einer Hochebene; vorhandene Drainagen, Wasserscheide zwischen Urft-Einzugsgebiet und Bleibach östlich der L206;
- Immissionsschutz: Festsetzung eines GE für nicht erheblich belästigende Gewerbebetriebe nach § 8 BauNVO, um Beeinträchtigungen zu minimieren
- Umwelt/Artenschutz: Umweltbericht mit Landschaftspflegerischem Begleitplan (LBP); Artenschutzprüfung (ASP I/II), Kompensationskonzept Artenschutz
Leistungen PE Becker
- Erstellung der Planzeichnung und des Textteils des Bebauungsplans Nr. 35, Begründung gemäß §§ 9 Abs. 8 und 2a BauGB,
- Begleitung des Parallelverfahrens zur FNP-Änderung,
- Vorbereitung der Beteiligungsschritte,
- Umlegungsverfahren vorbereitend begleitet
- Entwässerungskonzept mit hydraulischen Bemessungen und Lageplanskizzen, einschließlich Drosselung und Ableitung in die Urft sowie RRB/RKB-Auslegung
- Koordination / Abstimmung schalltechnischer Untersuchung und Verkehrsuntersuchung und Einbindung in die Begründung
- Management der umweltfachlichen Unterlagen: LBP/Umweltbericht, Artenschutz-Stufenprüfung und Kompensationskonzept (in Zusammenarbeit mit Fachbüros)
- Flächenneuordnung und FNP-Abstimmung: Darstellung der Umstrukturierung (Kall IV, Tauschflächen, Aufgabe nicht umsetzbarer Flächen), Abstimmung mit Bezirksregierung Köln
- Verfahrensorganisation: Terminabstimmungen, Bereitstellung von Geodaten/Shapes und Planständen, Vorbereitung Entwurfs- und Offenlagebeschluss



