{"id":1209,"date":"2013-02-25T13:12:35","date_gmt":"2013-02-25T12:12:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.pe-becker.de\/pe-news\/2013\/02\/25\/barrierefreiheit-ein-thema-mit-zukunft\/"},"modified":"2022-12-05T01:34:47","modified_gmt":"2022-12-05T00:34:47","slug":"barrierefreiheit-ein-thema-mit-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pe-becker.de\/pe-news\/2013\/02\/25\/barrierefreiheit-ein-thema-mit-zukunft\/","title":{"rendered":"Barrierefreiheit \u2013 ein Thema mit Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><h3>\u2026von PE Becker aktuell in die Gegenwart umgesetzt<\/h3>\n<\/p>\n<p><b>\u201eEs kann jeden treffen \u2026\u201c<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Notwendigkeit von barrierefreien Baul\u00f6sungen betrifft schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Gruppe der&nbsp;Behinderten; aber auch Senioren, Benutzer von Kinderwagen, Kleinkinder und Transporte&nbsp;von Gep\u00e4ck, M\u00f6belst\u00fccken etc. Stichwort ist also der Nutzen f\u00fcr alle! Entscheidende Vorteile&nbsp;sind ein h\u00f6herer Komfort, gr\u00f6\u00dfere Sicherheit und eine Verminderung der Ausgrenzung von Menschen&nbsp;mit Handicaps. Dies spielt insbesondere eine gro\u00dfe Rolle auf dem Sektor von Verwaltungs-&nbsp;und Firmengeb\u00e4uden, in denen Besch\u00e4ftigte, Kunden und Besucher mit ihren speziellen&nbsp;Bed\u00fcrfnissen nicht ausgegrenzt, sondern integriert werden sollen.\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p><span id=\"more-287\"><\/span>Gesetzliche Vorgaben \u2013 die Basis Unter der Pr\u00e4misse des Artikels 3, Abs. 3 des&nbsp;Grundgesetzes (GG) \u201eNiemand darf wegenseiner Behinderung benachteiligt werden\u201c&nbsp;und damit der Verwirklichung einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen&nbsp;Leben in selbstbestimmter Lebensf\u00fchrung trat 2002 auf Bundesebene das Behindertengleichstellungsgesetz&nbsp;(BGG) in Kraft.&nbsp;Die Umsetzung f\u00fcr Nordrhein-Westfalen wurde durch die Verabschiedung des Behindertengleichstellungsgesetzes&nbsp;(BGG NRW) zum 01.01.2004 gestartet. Beiden Gesetzen ist gemeinsam,&nbsp;dass jeweils in \u00a7 5 konkrete Zielvereinbarungen f\u00fcr die Behindertenverb\u00e4nde als&nbsp;Rechtsinstrument festgelegt sind.In der Bauordnung f\u00fcr das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) werden in \u00a7 55 BauO NRW die Geb\u00e4ude definiert, die von Menschen&nbsp;mit Behinderung, Senioren und Personen mit Kleinkindern barrierefrei ohne fremde Hilfe&nbsp;erreichbar sein m\u00fcssen.\n<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Dies gilt f\u00fcr die vom Besucherverkehr genutzten Teile folgender&nbsp;\u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude:<\/b>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>\u2022 Einrichtungen des Kultur- und Bildungswesens\n<\/p>\n<p>\u2022 Sport- und Freizeitst\u00e4tten\n<\/p>\n<p>\u2022 Einrichtungen des Gesundheitswesens\n<\/p>\n<p>\u2022 B\u00fcro-, Verwaltungs- und Gerichtsgeb\u00e4ude\n<\/p>\n<p>\u2022 Verkaufs- und Gastst\u00e4tten\u2022 Stellpl\u00e4tze, Garagen\n<\/p>\n<p>\u2022 Toilettenanlagen&nbsp;Umfassender, n\u00e4mlich die gesamte Anlage betreffend, gilt die Barrierefreiheit f\u00fcr Geb\u00e4ude,&nbsp;die f\u00fcr Behinderte und Senioren errichtet werden:\n<\/p>\n<p>\u2022 Tagesst\u00e4tten, Schulen, Werkst\u00e4tten und&nbsp;Heime f\u00fcr Behinderte\n<\/p>\n<p>\u2022 Altenheime, Altenwohnheime, Altenpflegeheime&nbsp;und Altenwohnungen\n<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Satz 4 des \u00a7 55 legt die baulichen Detailabmessungen&nbsp;sowie sonstige Voraussetzungen&nbsp;f\u00fcr die genannten Geb\u00e4ude fest:<\/b>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>\u2022 Mindestens ein stufenloser Eingang\n<\/p>\n<p>\u2022 Mindestdurchgangsbreite von Eing\u00e4ngen:&nbsp;0,90 m\n<\/p>\n<p>\u2022 Ausreichende Bewegungsfl\u00e4che vor den&nbsp;T\u00fcren\n<\/p>\n<p>\u2022 Rampen: Maximalneigung 6 %, Mindestbreite&nbsp;1,20 m, beidseitiger, griffiger Handlauf,&nbsp;Podest am Ende und alle\n<\/p>\n<p>6 m ein Zwischenpodest&nbsp;mit einer jeweiligen L\u00e4nge von 1,50 m\n<\/p>\n<p>\u2022 Treppen mit Handl\u00e4ufen an beiden Seiten&nbsp;\u00fcber den Gesamtbereich reichend\n<\/p>\n<p>\u2022 Flure: Mindestbreite 1,40 m\n<\/p>\n<p>\u2022 WC-Raum: f\u00fcr Rollstuhlfahrer geeignet und&nbsp;entsprechend gekennzeichnet\n<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>Neue DIN-Normen \u2013 die Vorgaben Grundlage des modernen barrierefreien Planens&nbsp;ist die neue DIN-Norm 18040, Teil 1 und 2. Teil 1 mit dem Titel \u201eBarrierefreies Bauen \u2013&nbsp;Planungsgrundlagen \u2013 \u00d6ffentlich zug\u00e4ngliche Geb\u00e4ude\u201c ist bereits seit Oktober 2010 in Kraft,&nbsp;Teil 2 mit dem Titel \u201eBarrierefreies Bauen \u2013 Planungsgrundlagen \u2013 Wohnungen\u201c wird&nbsp;aktuell vorgelegt. Sie l\u00f6st damit die vorherigen DIN-Normen 18024 und 18025 nach einer&nbsp;zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Novellierungsphase ab. F\u00fcr die neuen DIN-Normen, geltend f\u00fcr&nbsp;Neubauten, wird auch die Anwendung f\u00fcr Umbauten und Renovierungsma\u00dfnahmen&nbsp;empfohlen. Sie ist mehr als nur Planungsgrundlage, denn sie formuliert sogenannte Schutzziele,&nbsp;mit denen Vorgaben der Sicherheit, Funktionalit\u00e4t und des Komforts definiert werden.\n<\/p>\n<p>Damit wird eine h\u00f6here Transparenz f\u00fcr den Planer, den Architekten, den Bauherrn&nbsp;und letztendlich des Nutzers erreicht. Neu in Teil 1 ist die Herausstellung sensorischer Anforderungen,&nbsp;das \u201e2-Sinne-Prinzip\u201c. Hier erfolgt die Informationsaufnahme durch die Kombination&nbsp;von H\u00f6ren, Sehen oder Tasten. Die Besonderheit der DIN 18040-2 wird sein,&nbsp;dass sie Beispiell\u00f6sungen begrenzt auf Neubauten pr\u00e4sentiert, bei denen ein gewisser&nbsp;Spielraum hinsichtlich der Abmessungen besteht,&nbsp;allerdings unter der Pr\u00e4misse der Wahrung der in Teil 1 geforderten Schutzziele. Somit&nbsp;wird hier eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Individuall\u00f6sungen erm\u00f6glicht.\n<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen individuellen Bed\u00fcrfnissen, sodass die Norm&nbsp;auf der Basis von folgenden acht Schwerpunkten entwickelt wurde:<\/b>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>\u2022 Verschiedene Lebensphasen\n<\/p>\n<p>\u2022 Formenlehre\n<\/p>\n<p>\u2022 K\u00f6rperma\u00dfe\n<\/p>\n<p>\u2022 Fortbewegungsm\u00f6glichkeiten\u2022 Bewegungsgeschwindigkeit\n<\/p>\n<p>\u2022 Raumbed\u00fcrfnisse\n<\/p>\n<p>\u2022 Ver\u00e4nderte Perspektiven\n<\/p>\n<p>\u2022 Nutzungsnotwendigkeit technischer Hilfen\n<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Charakter der DIN-Norm 18040-1 besteht in ihrer Multifunktionalit\u00e4t hinsichtlich der Ber\u00fccksichtigung&nbsp;der Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Seh-, H\u00f6r- und Motorik-Behinderungen wie&nbsp;auch den Anliegen von Senioren, Kindern und anderen Kleinw\u00fcchsigen sowie Menschen mit&nbsp;vielfachen Transportbed\u00fcrfnissen. Eine kurze Darstellung der Essentials der Norm verdeutlicht&nbsp;auf der Basis der sogenannten bindenden Fertigma\u00dfe den hohen Grad der Praktikabilit\u00e4t&nbsp;in der Umsetzung.\n<\/p>\n<\/p>\n<p><b>PE Becker-Planungen \u2013 die Umsetzung<\/b>\n<\/p>\n<p>Die PE Becker GmbH positioniert sich schon seit L\u00e4ngerem mit sorgf\u00e4ltig geplanten, praktikablen&nbsp;und kosteng\u00fcnstigen Realisierungen auch auf diesem Spezialsektor.&nbsp;Bei s\u00e4mtlichen Bauvorhaben, auch wenn die Barrierefreiheit vom Gesetzgeber nicht gefordert&nbsp;ist, wird das Thema beim Kunden angesprochen und bei Bedarf umgesetzt.&nbsp;Bei den gebauten Seniorenheimen war es selbstverst\u00e4ndlich, dass die Barrierefreiheit gew\u00e4hrleistet&nbsp;war. Die PE Becker GmbH realisiert zunehmend auch im Gewerbe- und Industriebereich\n<\/p>\n<p>\u2013 insbesondere bei Verwaltungsgeb\u00e4uden\n<\/p>\n<p>\u2013 Bauvorhaben, die f\u00fcr alle Menschen&nbsp;komfortabel nutzbar sind.\n<\/p>\n<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen zur Abteilung:<\/b>\n<\/p>\n<p><a title=\"Zur Abteilung St\u00e4dtebau Bauleitplanung der PE-Becker GmbH\" href=\"https:\/\/www.pe-becker.de\/staedtebaubauleitplanung\/abteilungs-vorstellung-staedtebau-bauleitplanung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St\u00e4dtebau \u2013 Bauleitplanung<\/a>\n<\/p>\n<p><a title=\"Leistungen der Abteilung\" href=\"https:\/\/www.pe-becker.de\/staedtebaubauleitplanung\/leistungen-staedtebau-bauleitplanung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leistungen<\/a>\n<\/p>\n<p><a title=\"Aktuelle Projekte der Abteilung\" href=\"https:\/\/www.pe-becker.de\/staedtebaubauleitplanung\/aktuelle-projekte-staedtebau-bauleitplanung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aktuelle Projekte<\/a>\n<\/p>\n<p><a title=\"Referenzen der Abteilung\" href=\"https:\/\/www.pe-becker.de\/staedtebaubauleitplanung\/referenzen-staedtebau-bauleitplanung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Referenzen<\/a>\n<\/p>\n<p><b>finden Sie auf<\/b> <a href=\"https:\/\/www.pe-becker.de\/\">pe-becker.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026von PE Becker aktuell in die Gegenwart umgesetzt \u201eEs kann jeden treffen \u2026\u201c Die Notwendigkeit von barrierefreien Baul\u00f6sungen betrifft schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Gruppe der\u00a0Behinderten; aber auch Senioren, Benutzer von Kinderwagen, Kleinkinder und Transporte\u00a0von Gep\u00e4ck, M\u00f6belst\u00fccken etc. Stichwort ist also der Nutzen f\u00fcr alle! 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